Nachdem ich heute Morgen den gestrigen Blogeintrag geschrieben und meine ersten Hausaufgaben erledigt habe – nochmals alle Hiragana und Katakana auf ein Abgabeblatt zeichnen – habe ich mich mit einem Mitstudenten aus der Gastfamilie auf den Weg nach Shibuya gemacht. Überraschenderweise fühlten sich die „nur“ 35°C angenehm kühl an, nachdem wir an den Tagen zuvor mit bis zu 46°C zu kämpfen hatten. In der Metro war es dank der Klimaanlage fast schon etwas zu frisch.
In Shibuya sind wir bei „The Great Burger“ gelandet. Ich habe mich für einen Teriyaki-Burger entschieden – es war richtig lecker!
Pünktlich zum Unterricht ging es dann zurück in die Schule. Ich war gespannt, ob sich das hohe Lerntempo vom Vortag fortsetzen würde. Tatsächlich haben wir erneut ein ganzes Kapitel durchgenommen, doch im Vergleich zu Dienstag fühlte es sich weniger überwältigend an. Vermutlich, weil der Einstieg am ersten Tag besonders intensiv war, um eine Basis zu schaffen – heute dagegen konnten wir auf dem bereits Gelernten aufbauen. Einige der Vokabeln, die ich mir vom ersten Kapitel eingeprägt hatte, waren heute direkt wieder im Einsatz – gute Wahl also!
Zwar sind auch heute wieder neue Wörter hinzugekommen, aber dieses Mal eher einzelne Begriffe – z. B. Bezeichnungen für Familienmitglieder – statt ganzer Sätze, in denen man jedes zweite Wort nachschlagen müsste. Das hat es etwas leichter gemacht.
Nach dem Unterricht fragte mich ein Mitstudent, ob ich mit ihm nach Akihabara fahren wolle – und ich sagte spontan zu. Seine Begeisterung war riesig, vielleicht sogar etwas zu groß: Im ersten Geschäft stürmte er begeistert los und war binnen Sekunden verschwunden. Ich habe dann selbst ein wenig gestöbert und anschließend am Eingang gewartet – doch nach etwa 30 Minuten machte ich mich alleine auf den Weg zum Abendessen und trat schließlich den Heimweg an.
Morgen geht’s früh raus – um 06:50 Uhr muss ich das Haus verlassen. Deshalb habe ich die Vokabeln für morgen bereits in meine Lern-App eingetragen, damit ich sie auf der Zugfahrt lernen kann.