Schonzeit

Mittwoch
Trotz der ganzen Medikamente hatte ich in der Nacht noch immer viel und stark gehustet. Trotzdem wollte ich nicht noch mehr Unterricht verpassen – schließlich standen wie jeden Mittwoch wieder Schriftzeichen auf dem Plan. Also machte ich mich auf den Weg zur Schule. Im Zug und im Unterricht musste ich allerdings weiterhin viel husten; die Klimaanlagen machen meinem Heilungsprozess wirklich zu schaffen. Deshalb trug ich – wie in Corona-Zeiten – den ganzen Morgen über eine Maske. Nach dem Mittagessen bin ich dann zurück zur Gastfamilie gegangen, um mich weiter zu schonen.

Donnerstag
Langsam zeigte sich eine Besserung: die Nacht war deutlich erholsamer, ich konnte fast durchschlafen. Heute begann die Schule erst am späten Nachmittag, und so hatte ich mittags Zeit, mich mit Anna zu treffen. Gemeinsam gingen wir Ramen essen – eine Variante mit drei verschiedenen, leicht scharfen Saucen und Hühnerfleisch. Es hat wunderbar geschmeckt, und selbst die Schärfe bereitete meinem Hals keinerlei Probleme.

Überraschenderweise blieb ich vom Morgen bis zum Unterrichtsbeginn fast komplett hustenfrei und konnte den Tag richtig genießen. Im Unterricht selbst meldete sich der Husten dann leider zurück. Ob es am vielen Sprechen lag oder einfach an der Tageszeit, weiß ich nicht. Aber immerhin: Der heutige Tag gibt mir Hoffnung, dass ich den Husten in den nächsten Tagen endlich loswerden könnte.

Ausblick
Für Samstag habe ich bereits einen EF-Ausflug gebucht und ich nehme mir fest vor, daran teilzunehmen. Nach all den Tagen, die fast nur aus Schule und Schonzeit bestanden, freue ich mich darauf, endlich wieder etwas anderes zu erleben und mehr von Japan zu sehen. Der Gedanke daran motiviert mich zusätzlich, schnell wieder ganz gesund zu werden.

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