Willkommen Markus!

Jetzt sind schon wieder fast vier Tage vergangen – die Zeit rast im Moment förmlich. Am Donnerstag hatte ich vormittags den Blogeintrag geschrieben und bin am Nachmittag noch einmal zu meinen zwei Lieblingsorten gegangen, um die neuesten Goshuins zu holen: den Ono-Terusaki-Schrein und den Hoshuin-Tempel. Besonders der Hoshuin-Tempel hat in diesem Monat wieder einen sehr schönen Stempel.

Am Abend bin ich nach Shibuya gefahren, um dort noch einmal in einem Restaurant aus meiner Schulzeit zu essen. Am Freitag habe ich mich dann mit Anna und Alessandro aus meiner ehemaligen Klasse zum Mittagessen getroffen. Vorher wollte ich mir ein Souvenir kaufen, das ich in den ersten Wochen meines Sabbaticals entdeckt hatte: ein 3D-Holzbauset für einen farbigen Schrein. Leider hatte der Laden inzwischen sein Sortiment gewechselt und es war nicht mehr im Verkauf. Nach dem Mittagessen habe ich mich deshalb zusammen mit den beiden noch einmal in Shibuya auf die Suche nach dem Set gemacht – leider ohne Erfolg. Am Abend verabschiedeten wir uns, und ich bin zurück nach Shinjuku in mein Hotel gefahren. Nach einem kurzen Zwischenstopp dort habe ich mich erneut auf die Suche nach dem Holzset gemacht und es tatsächlich im letzten Geschäft – 15 Minuten vor Ladenschluss – gefunden. So konnte ich den Tag sehr zufrieden abschließen.

Gestern (Samstag) habe ich mich zuerst mit der Zoll-App beschäftigt und meine bisherigen Einkäufe erfasst. Ich war dann doch überrascht, wie der Gesamtbetrag immer höher wurde. Gleichzeitig freue ich mich darüber, denn vor zwei Jahren hatte ich mir fast keine Souvenirs für mich selbst gegönnt. Dieses Mal habe ich definitiv einiges mit dabei. Am Nachmittag habe ich mich noch einmal mit Anna getroffen, um den Sakura-Schrein zu besuchen, der ebenfalls sehr schöne Goshuins hat. Dort gibt es mehrfarbige Stempel und offenbar auch monatlich oder saisonal wechselnde Motive. Schade, dass ich den Schrein nicht schon früher entdeckt habe – er wäre sicher einer meiner „Stammschreine“ geworden. Am Abend bin ich nach Shinjuku zurückgefahren, um das Hotel zu wechseln, da die gemeinsame Reise mit Markus anstand. Um die Zeit bis dahin zu überbrücken, war ich noch in diversen Spielhallen – auch, weil es angefangen hatte zu regnen. Während einer Regenpause bin ich dann meinen Koffer holen gegangen und zum neuen Hotel gelaufen.

Ich hatte mich riesig gefreut, als Markus dann mit dem Taxi ankam. Nach dem Einchecken und einer kurzen Pause im Zimmer sind wir nach Shibuya gefahren, haben in einem kleinen Restaurant lecker gegessen und uns danach mit Anna und Alessandro getroffen, um in die Bar The Church zu gehen. Eigentlich hatte ich schon während der Schulzeit vor, mit Anna einmal dorthin zu gehen, aber es hatte damals nicht geklappt – jetzt hat es endlich funktioniert. Nach zwei Drinks waren wir alle müde (nicht nur Markus), und so haben wir den Abend beendet.

Heute war kein Ausschlafen vorgesehen, da es der einzige regenfreie Tag in der Region sein sollte. Deshalb hatten wir den Plan, einen Tagesausflug nach Kawagoe zu machen, um den Tempel mit den schönen gestickten Goshuins und der großen Buddha-Statue zu besuchen. Falls Zeit und Wetter es zuließen, wollten wir anschließend auch noch die Insel Enoshima erkunden. Beide Orte hatte ich zwar schon einmal allein oder mit EF besucht, daher hier nur wenige Bilder. Im Gegensatz zum EF-Ausflug sind wir dieses Mal aber nicht zu Fuß auf die Insel und zurück gelaufen, sondern haben spontan eine Fähre zu den Höhlen genommen und sind den Rückweg von dort aus gelaufen. Unterwegs gab es immer wieder kleine Restaurants. Bei einem konnte man schon von außen den Geruch verbrannten Holzes wahrnehmen – es war eine Ein-Mann-Pizzeria mit einem kleinen, holzbefeuerten Steinofen. Dort haben wir eine etwa 20 cm große Margherita als Zwischenverpflegung gegessen, und die Pizza war wirklich ganz im italienischen Stil.

20251005 111517 small
Ausblick von Hase-Dera
20251005 142237 small
Drachenhöhle auf Enoshima
20251005 145528 small
Blume auf Enoshima
whatsapp bild 2025 10 05 um 21.31.26 60f0ebd6
Leckere Pizza auf Enoshima

Am Abend sind wir dann noch in Shinjuku auf die Suche nach einem Restaurant gegangen und haben dabei auch einige Stores besucht – unter anderem den Disney Flagship Store. Damit war der Tag für uns dann auch abgeschlossen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert