Nun sind bereits wieder zwei Tage vergangen. Leider kämpfe ich aktuell mit einer kleinen Erkältung, die sich am Sonntagabend bemerkbar machte – wohl ein Zeichen, dass ich mich nach all der Hitze und Aktivität einmal länger erholen musste. Ich hoffe, dass es schnell vorübergeht. Trotzdem begann der Montag wieder früh mit Unterricht. Wir haben den Stoff der letzten Woche wiederholt, was zwar sinnvoll war, sich aber etwas in die Länge zog.
Eigentlich wollte ich danach im EF-Gebäude meinen Wochenendausflug nach Fujiyoshida (Stadt in der Nähe des Mt. Fuji) planen. Da jedoch die Wetterprognosen von stark bewölkt bis Regen reichen, habe ich das schnell verworfen – ohne freie Sicht auf den Fuji macht der Trip einfach wenig Sinn. Stattdessen überlege ich mir, am Samstag nochmals nach Kamakura zu fahren, diesmal aber nur an den Strand.
Am Nachmittag war ich länger im EF-Gebäude, da ich mich bei meiner Gastfamilie vom Abendessen abgemeldet hatte. Dort traf ich Anna aus meiner Klasse, mit der ich bisher nicht viel zu tun hatte. Lustigerweise hatte ich in der ersten Woche sogar den Eindruck, sie fände mich unsympathisch. Aber da die Klasse kleiner wird, rücken die Langzeitstudenten enger zusammen. Wir gingen spontan nach Shibuya, um ein paar Geschäfte anzusehen, und unterhielten uns dabei viel über den Unterricht.
Am Dienstag hatten wir beide die gleiche EF-Aktivität gebucht, also trafen wir uns vorher zum Mittagessen. Es erstaunt mich immer wieder, wie günstig man hier essen kann und das im Zentrum Shibuya – das Menü auf dem Foto unten hat gerade einmal 8.- gekostet.
Daraufhin ging es zur Aktivität, ein Besuch der Ausstellung Anime Tokyo Station. Im ersten Stock gab es eine temporäre Ausstellung zum Anime SPYxFAMILY, im Untergeschoss eine kleine Präsentation zum Herstellungsprozess klassischer Animes. Persönlich fand ich den Einblick in die Produktion spannender, auch wenn die Ausstellung insgesamt eher klein war. Da es aber kostenlos war, war es ein netter Programmpunkt.