Schweizer Runde beim Shabu Shabu

Da mich die Erkältung immer noch plagt – vor allem die Halsschmerzen in der Nacht –, habe ich mir gestern etwas mehr Schlaf gegönnt. Da es tagsüber besser ging, bin ich dennoch wie gewohnt in die Schule. Mittwochs steht jeweils der Kurs für die Schriftzeichen Hiragana und Katakana auf dem Programm. Vielleicht erinnert ihr euch noch an meinen Bericht von letzter Woche, als wir beim Üben quasi „Luft-Karate“ machten – das haben wir diesmal wiederholt. Leider war dies die letzte Stunde mit unserer bisherigen Lehrerin, da wir nächste Woche anscheinend mit einer anderen Klasse zusammengelegt werden.

Am Abend folgte dann das wöchentliche Willkommens-Dinner. Diesmal stand Shabu Shabu auf dem Programm – ein japanischer Eintopf, bei dem man Fleisch und Gemüse direkt am Tisch in einer heißen Brühe gart. Es gab zwei Suppenbasen, eine mit Hühnerbouillon und eine mit Seegrasbouillon. Vom Buffet konnte man sich mit Gemüse, Pilzen, Nudeln und vielem mehr eindecken. Mit dabei waren diesmal Yannik, der gerade seine letzte Woche bei EF verbringt, Anna aus meiner Klasse und neu Alina, ebenfalls aus der Schweiz. Wir hatten einen richtig schönen Abend zusammen und haben uns gleich wieder für Donnerstag verabredet.

Heute musste ich etwas früher raus, da Anna gefragt hatte, ob wir wieder gemeinsam Mittagessen gehen wollen. Kurz vor der Mittagszeit trafen wir uns in Shibuya und entschieden uns für ein Restaurant mit Soba-Nudeln – meine Variante mit Hackfleisch war sehr lecker. Danach stand wieder regulärer Unterricht an. Ich hatte einen guten Tag und konnte den Themen gut folgen und aktiv mitmachen.

Am Abend wollten wir uns wieder in der gleichen Runde treffen, allerdings fühlte sich Alina nicht so gut, sodass wir nur zu dritt weiterzogen. Nach dem Abendessen verabschiedete sich auch Anna, und Yannik und ich beschlossen, nicht mehr in die Bar „The Church“ weiterzuziehen – schließlich beginnt der Unterricht morgen schon wieder um 8:50 Uhr.

So endete der Tag für mich etwas ruhiger, und ich habe die Zeit genutzt, um diesen Eintrag zu schreiben.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert