Nun ist mein Urlaub im Sabbatical auch wieder vorbei. Die letzten Tage habe ich einfach im Resort verbracht, war viel im Meer schwimmen und habe mich entspannt. Deshalb habe ich auch beim Blogschreiben eine kleine Pause eingelegt.
Gestern bin ich dann zurück nach Tokio gefahren. Es war der anstrengendste Reisetag meiner gesamten drei Wochen Reisezeit – insgesamt etwa neun Stunden unterwegs. Abends bin ich nur kurz durch Shinjuku gelaufen, habe mir den großen Godzilla-Kopf bei Nacht angesehen und die Großstadt wieder auf mich wirken lassen.
Es ist auch spannend, dass sich die Rückkehr nach Tokio schon fast wie ein Nachhausekommen anfühlt. Nach so vielen Wochen hier kenne ich mich inzwischen gut aus und muss kaum noch „Reiseplanung“ betreiben.
In den nächsten zwei Tagen werde ich wohl noch etwas shoppen gehen und ein paar bekannte Orte aus der Sprachschulzeit besuchen – vor allem gute Restaurants. Außerdem treffe ich mich noch einmal mit Anna, bevor dann in zwei Tagen Markus ankommt und wir gemeinsam die letzten drei Wochen meines Sabbaticals in Japan verbringen. Darauf freue ich mich sehr.
Das Alleinreisen war zwar toll, und ich habe viele schöne Dinge gesehen und erlebt, aber nur bedingt teilen können. Klar habe ich im Blog geschrieben, Fotos in meinen WhatsApp-Status gestellt und auch Rückmeldungen bekommen. Doch es ist eben etwas anderes, wenn man vor etwas Beeindruckendem steht und die Begeisterung direkt mit jemandem teilen kann.
Gleichzeitig beginne ich mich auch immer mehr auf zuhause zu freuen. Ich vermisse meine Familie, Freunde, Arbeitskollegen – und natürlich meine Katzen. Auch der normale, geregelte Alltag, bei dem man sich nicht täglich auf den nächsten Reisetag vorbereiten und informieren muss, hat mittlerweile wieder eine gewisse Verlockung.
Erstaunlich, wie schnell schon neun Wochen vergangen sind – besonders, wenn ich daran denke, dass ich anderthalb Jahre auf das Sabbatical hingearbeitet habe. Ich gehe davon aus, dass ich den nächsten Blogeintrag am Samstag schreiben werde, und danach wieder regelmäßiger. In den kommenden Tagen gibt es vermutlich nicht allzu viel Neues zu berichten.